Schicksalhaftes Wiedersehen

Runde 2

Zu Beginn der zweiten Runde hatten wir durch den Abschuss des Destruktorlords 30 Punkte. Mein Mann hielt drei Missionsziele, wir keins, und kam dadurch auf 20. Nach den Reanimationsprotokollen war der Unsterblichen-Trupp auf dem Bunker und im großen Krater wieder voll. Der Trupp vorne im Wald verpatze seinen Wurf und bestand nur noch aus drei Necrons.

Zu Beginn der zweiten Runde hatten wir durch den Abschuss des Destruktorlords 30 Punkte. Mein Mann hielt drei Missionsziele, wir keins, und kam dadurch auf 20. Nach den Reanimationsprotokollen war der Unsterblichen-Trupp auf dem Bunker und im großen Krater wieder voll. Der Trupp vorne im Wald verpatze seinen Wurf und bestand nur noch aus drei Necrons.

Ydir beobachtete, wie die Necrons einer nach dem anderen wieder auferstanden. Er wusste um die Regenarationsfähigkeit ihrer künstlichen Körper. Hätten doch nur die auch die Geisterkrieger diese Fähigkeit… Er wischte den Gedanken beiseite. Der junge Geisterseher wusste, zu welchem Preis sich das einstige Volk der Necrontyr diese Unsterblichkeit erkauft hatte.

Die Luke der Wellenschlange öffnete sich, graues Tageslicht drank in den dämmrigen Transportraum. Nun war es an der Silbergarde, in den Kampf einzugreifen.

Die Phantomklingen stiegen aus dem Serpent aus und gingen sofort mit dem nun wieder vollzähligen Trupp im großen Krater in den Nahkampf. Mit 25 Attacken ihrer Geisterschwerter holten sie sechs Necrons aus dem Trupp heraus. Die zurückschlagenden Unsterblichen erreichten nichts. Auch der Barke gelang es mit einer Deppel-1 beim Verwundungswurf nicht, den Phantomritter zu beschädigen. Die Wellenschlage setzte sich derweil zu dem Missionsziel im Wald ab und versuchte, den Schweren Destruktor am Missionsziel auf der anderen Seite herauszuschießen. Dieser rüstete aber mit einer 6. Im Gegenzug verhinderte der Serpent den Schaden durch den Schweren Destruktor diesmal mit Hilfe seines Schildes und des Rettungswurfes.

Der Trupp Destruktoren zogen sich aus der Reichweite der Phantomwächter, die nun den Weg frei hatte zurück, und schossen dabei auf die Wellenschlange, diesmal erfolgreich, und zerstörten den Panzer. Die Explosion blieb jedoch aus. Die Phantomwächter nutzten, da innerhalb von 12″ um einen Aeldari-Spioniker, die Kampftrance-Bewegung von zusätzlich 2″. Dadurch kamen zwei von ihnen in Waffenreichweite der Destruktoren. Die beiden kamen auf fünf Attacken und verursachten damit 2 LP-Verluste.

Damit waren die Aktionen der Eldar auf der rechten Flanke aufgebraucht.

Auf der Seite der Ultramarines schoss der Dreanought mit allem was er hatte inklusive überladener Plasmakanone auf die Destruktoren, die hinter dem Bunker hervorgekommen waren. Doch ledigloch die Gattling verursachte eine Wunde, die der Necron rüstete.

Nun kam der Monolith heran. Sein Hauptgeschütz nahm dem Gladiator 2 LP, der damit auf 4 war. Zwei der Fluxprojektoren schossen auf den Phantomritter, und verursachten bei sechs Wunden zwei Lebenspunktverluste. Der dritte brachte -1 LP beim Captain, der vierte hatte bei den Intercessoren im Wald keinen Erfolg. Dann ging der Monolith in den Nahkampf gegen den Captain und den Gladiator. Das Portal, das der Monolith mit sechs S8-Attacken einsetzt, verursachte mit einer Wunde -3 LP beim Panter. Der Captain erhielt zwei Wunden und verlor damit seinen letzten LP.

Die chromsilbern glänzenden Pyramide näherte sich unaufhaltsame. Der Kristall auf ihrer Spitze und die Waffen an den Ecken ließen unaufhörliche gleißend grüne Blitze auf die Astartes niedergehen. Wieder fielen einige seiner Schlachtbrüder unter dem Beschuss. Mit einem dumpfen Knall, gefolgt von einem metallischen Knirschen schob das gewaltige Konstrukt sich gegen den Gladiator. Dann öffnete sich langsam eine Luke an seiner Seite. Eine Fläche aus grün schimmerndem Licht lag dahinter. Atilus wappnete sich für das, was aus dem scheinbaren Tor hervorkommen mochte. Doch mit dem, was dann geschah, hatte er nicht gerechnet. Eine Eruption grünen Plasmas schoss aus dem Portal hervor, hüllte ihn vollständig ein und streifte das Chassis des Panzers. Er fühlte eisige Kälte, und dann nichts mehr. Der Ausbruch hinterließ eine tiefe scharte im Rumpf des Gladiators, von dem Captain war keine Spur mehr.

Unbeirrt vom Verlust ihres Captains nahmen die beiden Intercessor-Trupps im Wald erneut die Unsterblichen auf dem Bunker unter Beschuss, brachten aber nur einen Unsterblichen zu Fall. Dafür reduzierten die Destruktoren den hinteren Trupp um weitere 4 Marines. Der Gladiator und der Monolith setzten ihrer Duell dank „Großer Kanonen ruhen nie“ in der Schussphase fort. Der Monolith rettet allerdings gegen die eine Wunde, die das Hauptgeschütz des Gladiators verusachte. Auch der Executioner mischte sich mit voller Bewaffnung ein und verursachte dank Veheerender Verwundungen mit der Gattling zwei Lebenspunktverluste.

Ydrir wandte sich nicht um, als er die Präsenz des Anführers der Losseain aus seinem Geist verschwinden spürte. Das Ereingnis war nur eine Randerscheinung in seinem Bewusstsein. Er durfte sich keine Ablenkung erlauben, musste sich vollständig auf die Leitung der Silbergarde fokussieren, damit sie ihre volle Zerstötungskraft entfalten können. Er wusste, die übrigen Krieger würden durch den Tod ihre Anführers nicht den Mut verlieren, im Gegenteil. Eine andere, knappe Botschaft erreicht ihn. Mwerylis zweistimmige Gedanken: Wir sind da.

Schließlich griff der Phantomritter in den Kampf ein. Zwar nahmen die verbliebenen drei Schweren Destruktoren ihn unter beschuss, verusachten aber nur 5 Lebenspunktverluste. Der Ritter schoss zurück und nahm dem Destruktor am Missionsziel 2 LP. Dann ging sie mit dem Monolithen in den Nahkampf. Zwar gingen aus den 5 Attacken des Stoßangriffs nur eine Wunde hervor, die aber 6 Lebenspunkteverluste verursachte.

Mit unbeirrbarer Eleganz schritt das riesige Phantomkristallkonstrukt vor. Grüne Lichtblitze umspielten ihre Hülle, schienen aber bis auf wenige Schrammen in der blauen Oberflächen keinen Schaden anzurichten. Wie beiläufig richteten sich die Raketenwerfer auf ihren Schultern auf einen Schweren Destruktur in der Ferne aus und deckten ihn mit weißen Plasmaentladungen ein. Dann stand sie vor der silbernen Pyramide. Der Monolith überragte sie nur unwesentlich. Mwerylis holte mit ihrer Geisterklinge aus und stieß die von violetten Ernergieblitzen umspielte Klinge tief in den Rumpf. Ein Zittern lief durch das Konstrukt. Als sie das Schwert wieder herauszog, schloss sich Öffnung nicht.

Damit hatten alle Aeldari- und Space Marine-Einheiten ihre Aktionen abgeschlossen. Angesichts der vortgeschrittenen Zeit einigten wir uns darauf, dass Spiel an dieser Stell zu beenden. Nur der Erfahrung halber schossen die verbliebenen 22 Unsterbliche aus zwei Trupps auf den Phantomritter. Zusammen kamen sie auf 12 Wunden, verursachten dabei aber nur 1 LP-Verlust.

Am Ende des Spiels blieb es bei unseren 30 Punkten für den Abschuss des Destruktorlords. Da die Necrons aber nach wie vor drei Missionsziele hielten, kamn noch einmal 20 Punkte dazu, also insgesamt 40.

Ydrir ließ für einige Augenblicke seinen Geist über das Schlachtfeld ausschweifen. Sie hatten ihr Ziel erreicht das Ritual war unterbrochen worden, vorerst. War es nun noch ratsam, gegen die weiteren Necrons vorzugehen? Konnte er, mithilfe der Losseainn, sie vielleicht noch weiter zurückdrängen? Ydrir war kein Seher, kein Autarch. Weder konnte er die Runen der Vorhersage, noch den Verlauf einer Schlacht lesen. Das Ziel war erreicht. Er befahl den Geisterkriegern den Rückzug. Wenn die Losseainn einen möglicherweise aussichtslosen Kampf weiterführen wollten, sollten sie dies tun.