Runde 2
In der gemeinsamen Befehlsphase mussten der Kriegertrupp im Obergeschoss und die Harpyien jeweils einen Erschütterungstest ablegen, den nur die Harpyien bestanden.
Dann kam es zum Abgleich der Missionszielkontrolle. Mit nur noch zwei Harpyien in Reichweite lag der MK-Wert bei den Drukhari bei 2, der der Imperialen Armee durch die beiden Sentinels bei 6. Die 20 Punkte für die Kontrolle des Missionsziel gingen an das Verbundwaffen-Regiment.
Die beiden verbliebenen Harpyien machten wieder den Anfang und versuchten nochmal ihr Glück bei Executioner 090. Diesmal verfehlte die Hitzelanze, die Schattenlanze traf, richtete aber keinen Schaden an. Mit ihrer Fähigkeit „Im Flug ausweichen“ brachten die Harpyien sich auf 6″ Abstand hinter den Wald.
Das half ihnen allerdings wenig, da Trupp 265 in den Wald vorstieß und dadurch ungehindert auf sie schießen konnte. Der Trupp tötete eine Harpyie mit dem Plasmwerfer und die verbliebenen Hagashîn und die Succubus mit den Lasergewehren, die alleine 7 Auto-Wunden verursachten.

Der Kriegertrupp aus dem Untergeschoss der Ruine eilte daraufhin zum Missionsziel, dank der Kontingent-Gefechtsoption „Mordlust“ volle 6″ vorrücken, und nahm die Menschen mit ihren Splittergewehren unter Feuer (diesmal mit richtiger Regelanwendung meinerseits). Trotzdem verursachten sie bei Trupp 265 nur drei LP-Verluste sowie einen weiteren durch den Shredder.

Executioner 090 wandte sich den Folterern zu, die in einem kleinen Krater Deckung suchten. Die Drukhari nutzten ihre Kontingents-Gefechtsoption „Schmerzunemfindlich“, die den SW der gegnerischen Waffe um 1 reduziert. Trotzdem stand nach dem Beschuss der Plasmageschütze nur noch ein Folterer mit einem LP. Die Laserkanone gab ihm dann den Rest. Ohne seinen Leibwächtertrupp traf die Maschinenkanone dann den Haemonculus und nahm ihm trotz Verletzungen ignorieren eine LP ab.
Eben waren die missgestaltenen Xenos unter den Schüssen der Plasmageschütze verglüht, als ein weiterer, noch vollzähliger Trupp aus dem Gebäude gervorgestürmt kam und Richtung wald lief. Offensichtlich glaubten die Aliens, sich allein auf ihre Geschwindigkeit verlassen zu können.
„Abfangen!“ befahl der Panzerkommandant.
„Noch nicht wieder Schussbereit“, entgegenete der Bordschütze. Noch war das langsam zu einem Summen ansteigende Brummen zu hören, mit dem die Plasmakanonen sich wieder aufluden.
„Dann volle Fahrt voraus!“
Danach ging der Panzer mit dem vorgepreschten Kriegertrupp in den Nahkampf, verursachte drei Wunden, wodurch zwei Kabalenkrieger fielen. Die restlichen schlugen zurück mit 24 Attacken, die in 16 Treffer und 4 Verwundungen resultierten. Der 2+-Rüstungswurf des Russ ergaben vier 1er. Damit hatten die Krieger dem Panzer genauso viel Schaden zugefügt, die Harpyien in der Runde zuvor.
Der Panzer pflügte in den Trupp Kabalenkrieger und zermalmte zwei von ihnen unter seinen Ketten. Doch das schien die Drukhari nur um so mehr zu motivieren. Sie umringten den Panzer und zogen ihre langen, gebogenen Kampfmesser. Einer Tierhatz gleich sprangen die Krieger auf das klobige Fahrzeug, zogen ihre gebogenen Jagdmesser und hieben mit unnatürlicher Präzsion auf die Schwachstellen des Panzers ein, durchtrennten Leitungen und lösten Kettenglieder.


Der Haemonculus flüchtete sich in den Wald, schoss dort auf den Trupp 265 und tötete einen Soldaten und ging in den Nahkampf. Das Abwehrfeuer kostete ihn zwei LP. Dafür verursachte er
„Eine dumme Idee, eine dumme Idee, eine dumme Idee.“ Warum hatte er sich von Quisar dazu überreden lassen, ihren Vater zu begleiten. Was wollte er hier überhaupt? Seine Lieblingskreation hatten die Chem-Pan-Sey zerschossen, seine Folterer zu unbrauchbare Einzelteile verbrannt. Tirtu-Ota eilte durch das Unterholz. Unvermittelt stand er einem kleinen Trupp Menschen gegenüber. Er hielt inne.
Die Soldaten schienen genauso überrascht wie er, doch nur für einen kurzen Moment, dann legten sie auf den deformierten Xenos mit seinen metallenen Armen und Tentakeln an.
Tirtu-Ota war Gelehrter, Künstler, kein Krieger. Doch in diesem Moment übernahmen die Instinkte, die er mit seinen Geschwinstern teilte. Er hob seinen Toxinnadler. Die haarfeinen Geschosse bohrten sich durch die Rüstung eines der Menschen. Schaum trat aus seinem Mund, als er unter Einwirkung des Giftes zusammenbrach. Doch der Haemonculus nahm sich nicht die Zeit, das sein Werk zu bewundern. Von einer Mischung aus Kampfgier und Überlebensinstinkt getrieben warf er sich auf die Chem-Pan-Sey, ignorierte die schmerzhaften Treffer ihrer Waffen, die sie in Panik abfeuerten, und ließ seine chirurgischen Werkzeuge mit höchster Präszision und steigender Beigsterung durch ihre Glieder schneiden.
Die Medusa schob sich hinter dem Haus hevor und postierte sich zwischen Haus und Wald und feuerte auf den Archon und sein Incubi-Gefolge, verpatze aber die Trefferwürfe komplett mit 1, 1, 2, 2, 3, 3, 3.
Die verbliebenen drei Krieger im Obergeschoss schossen erneut auf Trupp 144 vor der Ruine und verursachten 7 Wunden. Damit war der Trupp weg.
Auch der Manticore nahm den Archon und seinen Trupp unter Feuer, doch der Trupp konnte beide Wunden rüsten.
Der Archon und die Incubi stützten sich in den Wald und auf den Trupp 265, der das Missionsziel sicherte. Die Incubi alleine verursachten 7 Wunden und löschten den Trupp aus.
Sanshérashk, umringt von den Incubi, eilte vor. Von seiner eiskalten Ruhe war nichts mehr übrig. Der Chem-Pan-Sey gehört ihm. Wie konnten seine insektengleichen Artgenossen es wagen, ihm seinen Besitz streitig mache zu wollen. Erde und Gras spritzen auf, als die Artilleriegeschosse der Menschen rings um sie niedergingen, doch der Archon und sen Gefolge wichen den Treffer gewandt aus.
Auch das Unterholz war kein Hindernis für de Drukhari. Ohne in der Geschwindigkeit nachzulassen, stürmten sie in den Wald. Eine Handvoll Chem-Pan-Sey befanden sich im Handgemenge mit dem jungen Haemonculus. Ungebremst hieben die Incubi sich mit ihren langen Obsisianklingen durch die Menschen. Nach wenigen Augenblicke stand keiner mehr von ihnen. Ungerührt schritten die Jadekrieger über die in Stücke gehauenen Leichen hinweg und kreisten den Inquisitor ein. Zufrieden lächelnd folgte der Archon ihnen.


Die Sentinels beschossen die letzte Harpyie und töteten sie mit drei Wunden.
Executioner 091 beschoss die Incubi und tötete mit den Plasmageschüzen vier von ihnen. Die Laserkanone traf, verwundete aber nicht. Alle übrigen Waffensysteme trafen nicht.
Trupp 317 rückte im Schatten des Panzers 8″ vor.

Der Kommandotrupp bewegte sich zum Waldrand und schoss auf den Archon und den verbliebenen Incubus. Der Incubis rüstete zwei Auto-Wunden aus den Lasergewehren, fiel dann aber unter dem Melter. Den Treffer aus der Plasmapistole des Commanders retten der Archon mit seinem Schattenfeld.
„Trupp 144 und 265 verloren“, meldete der Funkoffizier.
Morten knirschte mit den Zähnen und sprach in Gedanken ein Gebet an den Imperator für die verlorenen Seelen. Doch sie hatten ihre Pflicht erfüllt. Die Freude der Xenos über ihren Vorstoß hatte nicht lang gedauert. Erneut waren ihre Krieger unter dem Plasmabeschuss der Executioner gefallen. Mortens Plan schien aufzugehen.
„Vorrücken“, befahl er. Der Kommandotrupp stürmte aus seiner Deckung im Wald und zu dem Waldstück, in dem sich der Großinquisitor befand. Nun konnte Morten sich mit eigenen Augen in Bild machen.
Die Leichen der Xenos bedeckten den Bode, ihre jadefarbenen Rüstungen geschwärzt. Nur einer der Krieger und ihr Anführer standen noch. Im Laufen legte Morten mit seiner Plasmapistole an. Die Entladung traf den Krieger mitten in die Brust. Ohne eine weitere Regung brach er zusammen.