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Runde 3

(Ja, diesmal haben wir es bis dahin geschafft.)

Die Drukhari hatten in der vorherigen Runde erfolgreich die gegnerisch Infanterie vom Missionsziel entfernt. Trupp 265 und 144 waren ausgelöscht. Dadurch sicherten der Haemonculus und der Archon zusammen das Missionsziel.

Der letzte verbleibende Sturmtrupp 317 bekam den Befehl „1. Glied Feuer, 2. Glied Feuer“.

Die Krieger zogen sich aus dem Nahkampf mit dem Executioner zurück, um das Missionsziel mit zu sichern. (Was vielleicht nicht klug war. Der Panzer hatte nur noch 5 LP, mit Glück hätten die den im NK vielleicht platt gekriegt.)

317 bewegte sich im Schutz der Panzer in den großen Krater in der Spielfeldmitte, schoss auf den Kriegertrupp und verursachte vier Verluste.

Die Krieger im Obergeschoss bestanden ihren Erschütterungstest und schossen auf 317. Nur der Treffer aus der Splitterkanone verursachte einen Verlust, die Wunde aus den Splittergewehren rüstete der Trupp.

Executioner 090 rollte ebenfalls bis in den Rand des Waldes vor und schoss den Haemonculus heraus, der seine Verletzungen ignorieren-Würfe mit zwei 4en verpatze.

Die Kabalenkrieger ließen von dem Panzer ab und eilten dem Archon entgegen. Sie mussten den Chem-Pan-Sey zu fassen bekommen. Doch ehe sie den Wald erreichten, war der letzte Trupp der Menschenkrieger zu ihnen aufgeschlossen und schossen vier mit ihren Lasergewehren nieder.

Im gleichen Augenblick hüllte das Geschütz des Panzers den Tirtu-Ota in einen Plasmaball. Immerhin, an den junge Haemonculus musste Sanshérashk sich keine Gedanken verschwenden. Er hatte vermutlich mehr als nur einen neuen Körper in den Brutkammern des Zirkels auf Lager.

Aber der Hohe Archon musste einsehen, dass er sein Ziel nicht mehr würde erreichen können. Doch ganz ohne Beute durfte er nicht vom Feld gehen, zu groß währe diese Schande für einen Nachkommen Kurnous‘. In diesem Moment wurde er des Anführer der Chem-Pan-Sey gewahr.

Dem Archon wurde die Lage im Wald nun doch zu heikel. Statt bei den vier verbliebenen Kabalenkrieber auszuharren, setzte er sich ab und griff den Kommandotrupp an. Der gab Abwehrfeuer, erreichte aber nur einen LP-Verlust bei dem Drukhari. Der Archon schoss mit seiner Schattenpistole und tötete einen Soldaten. Dann ging er in den Nahkampf. Die Staubklinge verursachte 4 Wunden, 2 davon durch einen VW von 6 verheerend. Da der SW der Waffe 3 beträgt, waren das 6 tödliche Verwundungen. Damit löschte der Archon den Kommandotrupp um Alleingang aus.

Nur noch Reste der Xenos-Truppen hasteten über das Schlachtfeld. Zwei Infanterietrupps waren verloren, doch der Verlust der Dark Eldar war total. Was jetzt noch stand, würden die Artillerie erledigen. Der Großinquisitor war gerettet.

Lieutnant Morten war in Begriff, den Rückzug zu befehlen, als eine Gestalt aus dem Wald trat: schlank und hoch gewachsen, hoch aufgesteckte, weißblonde Haare auf einem kahlen Schädel, gekleidet in eine schwarz glänzende Rüstung und einen Mantel aus verschiedensten Fellen und Häuten – der Anführer der Dark Eldar.

Einen Moment stand der Xenos da, selbstsicher, als könnte nicht ihm anhaben, dann rannte er mit der übernatürlichen Geschwindigkeit und Eleganz ihrer Art auf den Trupp zu.

„Abwehrfeuer!“

Doch ehe seine Soldaten reagieren konnte, hatte der Drukahri schon im Laufen seine Pistole abgefeuert. Ein Strahl, der das Licht in seiner Bahn aufzuschlucken schien, bohrte sich durch einen der Männer. Ein Laserschuss traf den Xenos, ließ ihn aber nur kurz in seinem Ansturm straucheln.

In ungehinderten, fließen Schwüngen fuhr das Knochenartige, gebogene Schwert des Xenos durch den Trupp. Wer von der Waffe getroffen wurde, dessen Haut schrumpfte zusammen, als würde dem Körper das Wasserentzogen, bis sie als vertrocknete Mumien niederfielen.

Morten versuchte, mit seinem Kettenschwert zu parieren, doch er war den Kampfkünsten des Xenos hoffnungslos unterlegen. Als die Klinge ihn traf und ihre grausige Wirkung entfaltet, hatte er eine Gewissheit: er konnte dem Imperator reinen Gewissens gegenübertreten, denn er hatte seine Mission erfüllt.

Executioner 091 fuhr ebenfalls zum Missionsziel und beschoss die Krieger. Zwar traf das Plasma-Hauptgeschütz nicht, aber die beiden Seitengeschütze vaporisierten die vier letzten Kabalenkrieger.

Die Medusa schoss noch einen weiteren Krieger aus dem Trupp im Obergeschoss.

Die letzten beiden erledigte der Manticore.

Als letztes wandten sich die Sentinels dem Archon zu und verursachten einen Wunde, die dieser aber mit dem Schattenfeld rette.

Am Ende stand nur noch der Archon auf dem Feld. In Reichweite des Missionsziels waren nur die beiden Executioners, was in Abwesenheit sämtlicher Drukhari aber genügte.

In der Summe hatten die Drukhari damit 20 Punkte für das Aufdecken des Missionsziel und 20 für das Halten nach Runde 2. Die Imperale Armee hatte das Ziel nach Runde 1 gehalten und am Spielende. Damit stand es 40:40, also ein Unentschieden nach Punkten. Da die Drukhari bis auch den Archon komplett ausgelöscht waren und die Imperialen den Inquisitor gesichert hatten, einigten wir uns auf einen erzählerischen Sieg des 2./52. VWR mit dem Umstand, dass der Archon sich mittels Portalfokus ins Netz der Tausend Tore abgesetzt hat.